Am 22. Juni 1941 überfiel das Deutsche Reich die Sowjetunion. Bis Kriegsende nahm die Wehrmacht etwa 5,7 Millionen Angehörige der Roten Armee gefangen. Mehr als drei Millionen von ihnen kamen in deutschem Gewahrsam ums Leben. Obwohl sie damit eine der größten Opfergruppen deutscher Massenverbrechen sind, wird bis heute kaum an sie erinnert. Diese Wanderausstellung möchte einem breiten Publikum die Geschichte der sowjetischen Kriegsgefangenen nahebringen.
Es sprechen:
Dr. Daniel Logemann, Leiter des Museums Zwangsarbeit im Nationalsozialismus
Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora
Dr. Esther Meier, wissenschaftliche Leiterin des Projektes „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene und Internierte“, Max Weber Stiftung
Dr. Babette Quinkert, Projektleiterin und Kuratorin „Sowjetische Kriegsgefangene“, Museum Berlin-Karlshorst
Im Anschluss bieten wir einen kleinen Empfang sowie einen kuratorischen Rundgang durch die Wechselausstellung mit Dr. Babette Quinkert an.