Begegnungen mit Menschen und Tatorten 1933 - 1945

25. Februar 2011 -
27. Februar 2011
17:00 - 00:00 Uhr
Ort: Papenburg
Veranstalter: Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen

Ein Seminar in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft

niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-VerbrechenBegegnungen mit Menschen und Tatorten 1933 - 1945


Im Fokus der öffentlichen Wahrnehmungen von und Erinnerungen an   nationalsozialistische Verbrechen und deren Opfer stehen häufig nur bestimmte Opfergruppen und Tatorte. Auf dem Gebiet des heutigen Landes Niedersachsen gilt der Name Bergen-Belsen als Symbol für die Verbrechen der NS-Zeit und für die massenhafte Inhaftierung und Ermordung insbesondere von europäischen Juden. Seit den 1980er Jahren entstanden überwiegend durch   bürgerschaftliches Engagement und oft mit Unterstützung ehemaliger Häftlinge  an zahlreichen Orten unseres Bundeslandes sich häufig in privater Trägerschaft befindliche Gedenkstätten oder Initiativen, die sich mit einzelnen Opfergruppen beschäftigen. Damit rückten nicht nur vorher weitgehend unbekannte Tatorte in das Blickfeld der überregionalen Öffentlichkeit. Durch die Präsenz von Überlebenden bei Gedenkfeiern und ihre Einbeziehung in die  Gedenkstättenarbeit als wichtigste Zeitzeugen kamen Schicksale ans Licht, die  weniger bekannte Facetten des Ausmaßes von Unterdrückung, Ausgegrenztheit, Entwürdigung, Verfolgung, Inhaftierung und Ermordung von  Menschen aus ganz Europa erkennbar werden lassen. Im Mittelpunkt des  Seminars stehen Begegnungen mit Schicksalen von Menschen und mit Tatorten.  Ihre Hinterlassenschaften lassen Ausmaße des damaligen Terrors und der  Zwangsmaßnahmen erahnen. Gleichzeitig sollen unterschiedliche Ansätze der Erinnerungs- und Vermittlungsarbeit vorgestellt und diskutiert werden.

Programm und Details als PDF-Download