| Arieh (Leo) Koretz Buchpräsentation: Bergen-Belsen – Tagebuch eines Jugendlichen |
| Der gebürtige Hamburger Koretz war mit seiner Familie 1933 vor den Nationalsozialisten nach Griechenland geflohen und 1943 ins „Aufenthaltslager“ des KZ Bergen-Belsen deportiert worden. Dort führte er als Sechzehnjähriger auf zusammengehefteten Zetteln heimlich ein Tagebuch. Seine präzisen Beobachtungen veranschaulichen, wie die Lebensbedingungen schrittweise unmenschlicher wurden – Misshandlungen durch die Aufseher, ständige Furcht, Krankheit und Hunger – aber auch, wie die Häftlinge sich um Selbstbehauptung bemühten. Der Band bildet den Auftakt der Publikationsreihe „Bergen-Belsen – Berichte und Zeugnisse“. Ort: Gedenkstätte Bergen-Belsen |