Als »gemeinschaftsfremd« Verfolgte und ihre Angehörigen blieben auch nach dem Ende des Nationalsozialismus mit ihren Erfahrungen der Ausgrenzung allein. Scham und Schweigen prägten die Atmosphäre in vielen Familien. Die Unrechtserfahrungen wurden von Politik und Gesellschaft jahrzehntelang verleugnet. Erst nachfolgende Generationen brechen das Schweigen. Darüber sprechen im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln: Nicole Kaczmarek, Anke Schulte und Petra Wilfert zusammen mit Dr. Christa Schikorra. Das Gespräch ist eine Begleitveranstaltung“ der aktuellen Ausstellung „Die Verleugneten. Opfer des Nationalsozialismus 1933 – 1945 – heute“, kuratiert von der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, die noch bis zum 04. Januar 2026 zu sehen ist.