Das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF),die Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und die Zeitschrift INTERNATIONALE POLITIK laden ein zur
Lesung und Diskussion
"Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin"
Ein Buch von: Timothy Snyder, Professor für Geschichte an der Yale University
Moderation: Prof. Dr. Martin Sabrow, Direktor des Zentrums für zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF)
Zeit: Donnerstag | 30. Juni 2011 | 19.30 Uhr
Ort: Robert-Bosch-Stiftung, Bismarckstraße 71, 10627 Berlin
Eintritt frei
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Um Anmeldung wir gebeten bei Frau Yulia Loeva per Email oder Fax:
loeva@dgap.org oder Fax: 030-25423191
„Makellos recherchiert, atemberaubend geschrieben und von eindringlicher Humanität“ - so wurde die bahnbrechende Studie „Bloodlands“ von Timothy Snyder beschrieben. Snyder erzählt in seinem im Juli erscheinenden Buch drei miteinander verknüpfte Geschichten – Stalins Terrorkampagnen, Hitlers Holocaust und den Hungerkrieg gegen die Kriegsgefangenen und die nichtjüdische Bevölke-rung – so wie sie sich tatsächlich zugetragen haben: zur gleichen Zeit und am gleichen Ort: in den „Bloodlands“ zwischen Russland und Deutschland.
„Bloodlands“ gehört zu den historischen Büchern, die einen anderen Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts eröffnen. Die Geschichte Europas gewinnt ein verlorenes Terrain im Osten zurück und eine Dimension, die für die Politik in der Ukraine, in Belarus und Polen bis heute von größter Bedeutung ist.
Timothy Snyder, Professor für Geschichte an der Yale University und Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien. Er spezialisierte sich auf die Geschichte Zentral- und Osteuropas sowie den europäischen Holocaust.
Kooperationsveranstaltung mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und der Zeitschrift INTERNATIONALE POLITIK .