Wie wird Geschichte erinnert – und von wem? Welche Perspektiven prägen unser Verständnis der deutschen Besatzung in Polen und des Holocaust – und welche Rolle spielen diese Fragen für die Bildungsarbeit heute?
Mit der Studienreise „Understanding Memory – Public History Lab 2026“ bieten das Pilecki-Institut Berlin und das Museum des Warschauer Ghettos die Möglichkeit, sich mit diesen Fragen im deutsch-polnischen Kontext auseinanderzusetzen. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven auf Geschichte und Erinnerung kennenzulernen, kritisch zu reflektieren und für die eigene Bildungsarbeit nutzbar zu machen.
Das Programm verbindet fachliche Auseinandersetzung mit individueller projektorientierter Arbeit. Es umfasst Vorträge, Workshops, thematische Stadterkundungen sowie eine Exkursion zur Gedenkstätte Treblinka. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Austausch mit Expert:innen aus Polen und Einblicken in die Arbeit des Museums des Warschauer Ghettos – einem Museum im Entstehen, dessen Dauerausstellung derzeit entwickelt wird.
Wir laden Studierende (z.B. Lehramt, Geschichte, Kulturwissenschaften und verwandte Fächer) sowie Lehrkräfte und Akteur:innen aus der historisch-politischen Bildungsarbeit und der Museums- und Gedenkstättenpädagogik ein, die sich in einer frühen bis mittleren Phase ihrer beruflichen Laufbahn befinden (bis zu 7 Jahre Berufserfahrung), sich mit einer Projektskizze zu bewerben.