Im März 1946 begann in Prag einer der bedeutendsten Nachkriegsprozesse: Der Prozess gegen Karl Hermann Frank, den führenden Vertreter des nationalsozialistischen Regimes im Protektorat Böhmen und Mähren, der mit einem Todesurteil und einer öffentlichen Hinrichtung endete, war nicht nur die Bestrafung eines Kriegsverbrechers, sondern auch ein Symbol für die Aufarbeitung des Besatzungsterrors und der Verantwortung dafür. Der Vortrag bietet Gelegenheit, neu entdeckte Tonaufnahmen des Tschechoslowakischen Rundfunks aus dem Jahr 1946 zu hören und einen Eindruck von der Atmosphäre des Prozesses zu gewinnen. Mehr Informationen hier.