Deutsch-russisches Workcamp

Tagung/Seminar/Workshop
30. Juli 2011 -
19. August 2011
Ort: Georgsmarienhütte (bei Osnabrück)
Veranstalter: Service Civil International – Deutscher Zweig e.V.

Georgsmarienhütte (bei Osnabrück)

mit anschließendem Studienteil in Bonn/Köln

Deutsch-russisches Workcamp

30.07.-19.08.2011

15 Teilnehmende


Im „Arbeitserziehungslager Ohrbeck“ waren von Januar 1944 bis zum Kriegsende 1945 mehr als 2.000 Menschen aus 17 Nationen inhaftiert, die unter dem Kommando der Gestapo zur Arbeit im angrenzenden Eisenhüttenwerk und zur Trümmerbeseitigung und Minenräumung gezwungen wurden. Viele von ihnen verloren ihr Leben. Die meisten Gefangenen waren Zwangsarbeiter und kamen aus den Niederlanden und der Sowjetunion. Ihre Bestrafung diente zugleich der Abschreckung von über 25.000 zwangsarbeitenden Frauen, Männer und Kindern in der Region Osnabrück. Fast die Hälfte von ihnen stammte aus der Ukraine, Weißrussland und Russland. Die Gedenkstätte Augustaschacht wird seit neun Jahren schrittweise mit viel freiwilliger Arbeit aufgebaut.

Arbeit: Hilfe bei Ausgrabungen auf dem ehemaligen Lagergelände

Studienteil: Blickwechsel: Russen und Deutsche im Zweiten Weltkrieg und ihre Erinnerungen an Krieg und Zwangsarbeit; Arbeitserziehungslager Ohrbeck; Faschismus, Antisemitismus und Rassismus in Deutschland und in Russland heute

Unterkunft: In einem Haus vom Deutschen Roten Kreuz

Qualifikation: Lust auf neue Sichtweisen und interkulturelle Begegnungen; Interesse am Thema

Bemerkungen: Das Camp endet am 13.08.2011. An diesem Tag reisen die Teilnehmenden nach Bonn, wo Freiwillige ein Programm in der Region Bonn/Köln vorbereiten. Die Reisekosten nach Bonn und Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden vom SCI getragen.

Kosten: Anreisekosten und Vermittlungsgebühr von 82,00 €


Veranstalter und Kontakt:

Service Civil International – Deutscher Zweig e.V.

Ulrich Hauke

Blücherstraße 14

53115 Bonn

0228 / 21 20 86

ulrich.hauke@remove-this.sci-d.de

www.sci-d.de