Die Bürgerrechtsbewegung der Roma und Sinti in Hamburg

Diskussion/Gespräch
11. Dezember 2026
19:00 - 21:00 Uhr
Ort: Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
Veranstalter: Geschichtsort Stadthaus

Mit der Befreiung der Konzentrationslager und der Kapitulation des nationalsozialistischen Deutschlands endete die Diskriminierung und Ausgrenzung der Roma und Sinti nicht. Erst der langjährige Kampf der Betroffenen selbst führte zu ihrer Anerkennung als Opfer des Nationalsozialismus und schuf Aufmerksamkeit für die anhaltende Diskriminierung der Minderheit. Bedeutende Ereignisse dieser Bürgerrechtsbewegung waren die Besetzungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in den 1980er-Jahren durch Aktivist*innen aus der Community. Zusammen mit Akteur*innen der Bürgerrechtsbewegung aus Hamburg sprechen wir über die Besetzung des Gedenkstättengeländes und die Bedeutung der Bürgerrechtsbewegung für die Gegenwart. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Mehr Informationen und Anmeldung hier.