Dokumentarfilm und Zeitzeugengespräch mit Richard Sucker
Die Nazis sortierten Jugendliche nach ihrem Wertesystem der Rassenhygiene und Eugenik. Die ihrer Meinung nach „wertigen“ Kinder wurden gefördert, die vermeintlich „unwertigen“ aussortiert und ausgemerzt. „Die Unwertigen“ (Deutschland 2009, 86 Min.) zeigt mit berührenden Schicksalen, wie in Deutschland Kinder und Jugendliche über Jahrzehnte aussortiert wurden, wenn sie nicht in das Wertesystem passten. Der Film von Renate Günther-Greene beginnt im Nationalsozialismus, zeigt aber deutlich, dass dieses Wertesystem noch bis weit in die 70er Jahre gang und gäbe war. Richard Sucker, einer der Protagonisten des Films, ist zu Gast im Lumière.
Eintritt: 5,50 €, ermäßigt 5 €