Das internationale Projekt TRANSFER legt die Ergebnisse seiner Arbeit vor und möchte die Situation der ehemals Verfolgten heute in den Städten Hamburg (Deutschland), Minsk (Belarus) und Perm (Russland) darstellen sowie Anforderungen, Möglichkeiten und Grenzen für eine adäquate Betreuung
im Alter und im Alltag mit einer Fachöffentlichkeit diskutieren.
Das Projekt TRANSFER besteht seit 2008 und ist der Versuch einer internationalen und lokalen Netzwerkbildung zwischen drei Organisationen aus
Ziel ist, die Interessen und Bedürfnisse von ehemals Verfolgten im Alter bekannt zu machen und Formen der psychosozialen Betreuung zu entwickeln, die ihre Geschichte, ihre Lebensbiografien und das jahrzehntelange Schweigen über ihre Verfolgung berücksichtigt. Dieses Netzwerk wird seit 2009 von der Stiftung „Erinnerung – Verantwortung – Zukunft“ finanziell unterstützt. Zu diesem
Netzwerk gehört einen Freiwilligenaustausch zwischen den drei Ländern, der dank der Förderung des europäischen Programms „Jugend in Aktion“ im Dezember 2008 starten konnte.
Verschiedene Fragen sollen die Stränge der Diskussion auf der Fachtagung bilden:
Diese Fragen werden von VertreterInnen aus den Verbänden und den regionalen Behörden aus Hamburg, Minsk und Perm sowie den Akteuren der Betreuung (hauptamtliche und ehrenamtliche MitarbeiterInnen, europäische Freiwillige) beleuchtet und diskutiert.