Seit 1973 stehen die immer noch monumentalen Relikte des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes unter Denkmalschutz. Jahr für Jahr machen sich Hunderttausende Besucher am originalen Schauplatz ein Bild von der Rolle Nürnbergs als "Stadt der Reichsparteitage". Eine Schlüsselfunktion hat hier das 2001 eröffnete Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in der ehemaligen Kongresshalle, das international als gelungenes Beispiel für den Umgang mit dem architektonischen Erbe der Nationalsozialisten gilt.
Doch der fortschreitende Verfall der historischen Bauten wirft hinsichtlich Art und Umfang einer nötigen Instandsetzung Fragen auf, bei deren Beantwortung Historiker und Bauingenieure gleichermaßen gefordert sind wie Politiker, Denkmalpfleger und Pädagogen.
Die zum zehnjährigen Bestehen des Dokumentationszentrums organisierte Tagung setzt die Reihe thematisch ähnlicher Veranstaltungen fort, die Nürnberg seit den 1970er Jahren regelmäßig durchgeführt hat. Experten aus dem In- und Ausland beleuchten den zukünftigen Umgang aus pädagogischer, kulturwissenschaftlicher, touristischer und denkmalpflegerischer Perspektive. Vergleichbare Beispiele zeigen Lösungen und Konzepte aus anderen Orten.
Interessierte Zuhörer sind herzlich eingeladen, über die Perspektiven des Erhalts und die Konzepte einer zukünftigen Nutzung mit den Sachverständigen vor Ort zu diskutieren.
Das genaue Programm folgt in Kürze.
Die Tagungsgebühr beträgt 15 EUR, 10 EUR ermäßigt inkl. Verpflegung. Der Eintritt nur zur abendlichen Podiumsdiskussion ist frei.
Um verbindliche Anmeldung wird bis spätestens 27. Oktober 2011 gebeten:
<dl ><dt>Telefon (0911) 231 - 56 66</dt><dt>E-Mail: dokumentationszentrum@stadt.nuernberg.de</dt></dl> <form id="umschalten" action="http://www.gedenkstaettenforum.de/typo3/switch"> </form>