Eine Veranstaltung zur Ausstellung Das Gesicht des Ghettos. Bilder jüdischer Photographen aus dem Ghetto Litzmannstadt 1940-1944
Bilder jüdischer Photographen aus dem Ghetto Litzmannstadt 1940–1944 Berührende und verstörende Szenen vom Alltag im Ghetto sind in der von der Berliner Gedenkstätte „Topographie des Terrors“ erarbeiteten Ausstellung zu sehen. Die weitgehend unbekannten Photographien zeigen nicht die Täterperspektive, sondern stammen von jüdischen Photographen, die selbst im Ghetto gefangen und täglich vom Tod bedroht waren. Sie dokumentieren eindringlich die Spannung zwischen der ausweglosen Situation der Betroffenen und ihrem Bemühen, ihre Würde zu erhalten und so lange wie möglich zu überleben. Das Ghetto Litzmannstadt im deutsch besetzten Lódz war das am längsten bestehende Getto und nach dem Warschauer Ghetto das zweitgrößte. Im Oktober 1941 gelangten in zwei Transporten auch etwa 2.000 Kölnerinnen und Kölner dorthin, von denen 24 überlebten. „Das Gesicht des Gettos“ ist die erste von zwei Ausstellungen, die anlässlich des 70. Jahrestages dieser Deportationen im NS-Dokumentationszentrum gezeigt werden. Bildunterschrift: Schneiderabteilung für Jugendliche, vermutlich Sommer 1942 Copyright: Archiwum Pastwowe w Lodzi
Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum