Ewald Meyer. Bilder vom Ende und vom Anfang 1932 bis 1948

3. November 2011
18:00 - 00:00 Uhr
Ort: Gedenkstätte KZ Osthofen
Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Zur Eröffnung der Ausstellung "Ewald Meyer. Bilder vom Ende und vom Anfang 1932 bis 1948" lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am Donnerstag, dem 3. November 2011 um 18.00 Uhr in die Gedenkstätte KZ Osthofen (Ziegelhüttenweg 38) ein.

Nach der Begrüßung durch den Leiter der Gedenkstätte, Uwe Bader, spricht der Bürgermeister der Stadt Osthofen, Bernd Müller, ein Grußwort. In die Ausstellung führt dann Klaus Pöppel, Schwiegersohn des Künstlers Ewald Meyer, ein. Auch der erste Rundgang durch die Ausstellung wird von Elke und Klaus Pöppel mit Kommentaren begleitet.

Die Ausstellung wird bis zum 30. November 2011 in der Gedenkstätte KZ Osthofen zu sehen sein. Der Eintritt ist frei!


Zur Ausstellung

Für den Maler Ewald Meyer (1911-2003) waren seine Bilder in den grauenhaften Jahren der Nazi-Herrschaft der optische Strohhalm der Hoffnung.

Seine Bilder sind Dokumente und Beobachtungen, sie polemisieren nicht. Es sind Bilder, die das Erlebte und die Betroffenheit eines um die Jugend betrogenen Malers ausdrücken, auch heute noch eine Mahnung wider das Vergessen. Sie machen deutlich, wohin Diktatur, Nationalismus und Krieg geführt haben und wie wichtig es bleibt, allen extremistischen und demokratiefeindlichen Bestrebungen entgegenzutreten.

Ewald Meyer, entschiedener Gegner der Hitlerdiktatur, schloss sich 1939 der Widerstandsbewegung Rote Kapelle an. In dieser Zeit schuf er viele Zeichnungen und Grafiken gegen das Regime, die oft in Flugblättern Verwendung fanden. Auch den Gedichtband "Kuttel Daddeldu" von Joachim Ringelnatz, in Deutschland verboten, in Norwegen gedruckt, illustrierte er.

Nach der Kriegsgefangenschaft arbeitete er als freier Maler und Grafiker und als freier Illustrator bei der "Berliner Zeitung" in Ost-Berlin. Nach dem Mauerbau 1961 beschäftigte ihn Hermann Wedekind, als Bühnenbildner des Saarbrücker Staatstheaters, und Leiter des Malersaals.


Die Öffnungszeiten der Ausstellung:

Mo, Di, Do, Fr: 9 - 13 und 14 - 17 Uhr, Mi: 9 - 12 Uhr An Wochenenden und Feiertagen: 13 - 17 Uhr Gruppen werden um vorherige Anmeldung gebeten.