Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin-Kreuzberg
Moderation: Eike Stegen (Aktion Sühnezeichen Friedensdienste),
Ulrich Tempel (Stiftung Topographie des Terrors)
10.15
Begrüßung - Die „Topographie des Terrors“
Vorstellungsrunde
Erfahrungen mit familienbiographischen Recherchen
12.00
Imbiss
12.30
Präsentation des Films „2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“
Kaffeepause
14.15
Gespräch mit Malte Ludin (Regisseur)
15.45
„Meine Erfahrungen und die der anderen“
Kurzinformationen zu Publikationen und Initiativen
17.00
Seminarende
Begrenzte Teilnehmerzahl; eine Teilnahme ist nur nach Anmeldebestätigung möglich.
Der Teilnahmebeitrag beträgt 10,- Euro und ist während des Seminars in bar zu entrichten.
Anmeldungen bzw. Rückfragen bitte an:
Stiftung Topographie des Terrors
Ulrich Tempel
Niederkirchnerstr. 8
10963 Berlin
tempel(at)topographie.de
030 254509-27
Häufig erreichen die Stiftung Anfragen nach der Rolle von Familienangehörigen in der NS-Zeit, insbesondere über die Mitgliedschaft in Organisationen oder die Tätigkeit in Institutionen des NS-Staates, besonders in SS, Polizei und Wehrmacht. Daraufhin geben wir Hinweise zu Recherchemöglichkeiten in Archiven und zum Stand der geschichtswissenschaftlichen Forschung. Den Ausgangspunkt des Nachfragens von Familienangehörigen bildet oft die schriftliche oder fotografische Überlieferung, die in den Familien selbst aufbewahrt wird.
Doch welche Prozesse lösen solche Rechercheaktivitäten in den Familien aus? Welche Formen der Kommunikation gibt es? Das Seminar wendet sich an Personen mit Erfahrungen in Bezug auf familienbiographische Recherchen, die darüber ins Gespräch kommen möchten.
Im Rahmen des Seminars wird der Film „2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“ von Malte Ludin (2005) gezeigt, der die Beschäftigung des Autors mit der Person seines Vaters und die familiären Auseinandersetzungen dokumentiert. Nach der Vorführung des Films besteht die Möglichkeit, mit dem Regisseur ins Gespräch zu kommen.