Filmnacht im NS-DOK

Film
16. April 2011
Ort: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln
Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln

Die Bewältigung der NS-Zeit steht im Mittelpunkt der Filmnacht im NS-DOK. Drei Spielfilme – aus unterschiedlichen Zeiten der Bundesrepublik Deutschland – legen den Fokus auf den Umgang mit der NS-Zeit. In Slatans Dudows Film „Der Hauptmann von Köln“, eine DEFA-Produktion von 1956, steht die Amnestiegesetzgebung für Kriegsverbrechen der Wehrmacht im Mittelpunkt. Jean-Marie Straub verfilmte 1964/65 mit „Nicht versöhnt oder Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht“ den Heinrich Böll-Roman „Billard um halbzehn“. Die Verstrickung in den Nationalsozialismus und das Kriegserleben und ihre unterschiedlichen Formen der Bewältigung in einer Familie der jungen Bundesrepublik werden angesprochen. Der jüngste Spielfilm, der in der NS-DOK Filmnacht gezeigt wird, stammt von dem Kölner Dietrich Schubert. 1984 legte er „Nieder mit den Deutschen“ den Schwerpunkt auf die individuelle Aufarbeitung der Vergangenheit eines Opfers und seine Konfrontation mit einem damaligen Täter. Ort der Verfolgung war der Gestapokeller im EL-DE-Haus. 18 00 Uhr – Der Hauptmann von Köln, Regie: Slatan Dudow, DDR 1956, 118 Min. 20:30 Uhr – „Nicht versöhnt oder Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht“, Regie: Jean Marie Straub, Deutschland 1964/65, 49 Min. 22:00 Uhr – Nieder mit den Deutschen – Regie: Dietrich Schubert, Deutschland 1984, 90 min. Ort: EL-DE-Haus


Gebühr: Eintritt: 8 EURO und 4 EURO