Französische Zwangsarbeiterinnen 

Vortrag/Vorlesung
Diskussion/Gespräch
19. Februar 2026
18:00 Uhr
Ort: Landesarchiv Berlin, Eichborndamm 115–121, 13403 Berlin
Veranstalter: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Die Veranstaltung beleuchtet die wenig bekannte Geschichte französischer Frauen, die in der NS-Rüstungsproduktion arbeiten mussten. 

Camille Fauroux schildert in ihrem Vortrag die Rekrutierung der Frauen zur Arbeit, ihren Alltag in Deutschland und die ihnen auferlegten Einschränkungen. Dabei geht sie insbesondere auf Französinnen ein, die im KZ Ravensbrück inhaftiert wurden. Fauroux diskutiert die Rolle von Quellen und Erinnerungen sowie den heutigen Blick auf diese Zwangsarbeiterinnen. Nach dem Krieg galten sie als „freiwillige“ Arbeitskräfte. Die französische Öffentlichkeit interessierte sich nicht für ihr Schicksal. 

Eingeleitet wird die Veranstaltung von einem Überblicksvortrag von Roland Borchers zu Zwangsarbeit in Berlin. 

Um 16 Uhr findet eine Kuratorinnenführung durch die Ausstellung „Widerstand – Verfolgung – Deportation. Frauen aus Frankreich im KZ Ravensbrück 1942–1945" statt.

Anmeldung bis 18. Februar unter info@remove-this.landesarchiv.berlin.de