Die Autorin und Content Creatorin Susanne Siegert stellt am Donnerstag, 28. Mai 2026, um 18:30 Uhr im Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in Weimar ihr Buch „Gedenken neu denken. Wie sich unser Erinnern an den Holocaust verändern muss“ vor.
Siegert zählt zu den derzeit relevantesten Stimmen der digitalen Gedenkarbeit in Deutschland. Mit ihrem Projekt @keine.erinnerungskultur erreicht sie auf Instagram und TikTok mehr als 200.000 Follower:innen und vermittelt somit insbesondere jungen Zielgruppen pointiertes Wissen über den Holocaust und die Bandbreite der nationalsozialistischen Verbrechen.
In ihrem Buch plädiert sie für eine neuausgerichtete, aktivere und pluralistischere Gedenkkultur in Deutschland. Sie fordert, bislang wenig beachtete Orte, Verbrechen und Opfergruppen stärker in den Blick zu nehmen, und sieht dabei vor allem die Nachfahren der Täter:innengeneration in der Pflicht.
Die Buchvorstellung setzt sich zusammen aus Vortrag, Lesung sowie anschließendem Gespräch.