Ergebnisse der Geschlechterforschung zum Nationalsozialismus und seiner Aufarbeitung
Gaby Zipfel, Hamburg
Präsentation der Ariadne, Heft Nr. 59
Silke Mehrwald, Kassel
Kurzvorträge:
Gender gap Erinnerungskultur. Frauen in der westdeutschen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus
Dr. Harald Schmid, Hamburg/Kiel
Geschichte und Gedenken. Homophobie, Devianz und weibliche Homosexualität im Konzentrationslager Ravensbrück
Dr. Insa Eschebach, Fürstenberg/H.
Die Entnazifizierung ehemaliger SS-Helferinnen in der amerikanischen Besatzungszone. Verfahrensweisen, Entlastungsstrategien und Lügengeschichten
Dr. Jutta Mühlenberg, Hamburg
Topographie des Terrors, Auditorium
Niederkirchnerstraße 8, Berlin-Kreuzberg
Eintritt frei
(Gemeinsam mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung)
Im Mai 2011 erschien das Heft Nr. 59 der Zeitschrift Ariadne – Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte, das dem Thema „Gedenken und Erinnern. Perspektiven der Aufarbeitung des Nationalsozialismus“ gewidmet ist. Drei der Autoren stellen in Kurzvorträgen ihre geschlechterhistorischen Studien zur Nachgeschichte des Nationalsozialismus vor.
Insa Eschebach, 1954 geboren, ist Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie Frauen- und Geschlechtergeschichte.
Silke Mehrwald, 1964 geboren, ist Mitarbeiterin der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung und Redakteurin des Heftes Nr. 59 der Ariadne.
Jutta Mühlenberg, 1967 geboren, ist Lektorin und Wissenschaftsredakteurin. Sie promovierte mit einer Studie über Das SS-Helferinnenkorps (2011).
Harald Schmid, 1964 geboren, Politikwissenschaftler und Zeithistoriker, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten.
Gaby Zipfel, 1951 geboren, ist Redakteurin der Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung Mittelweg 36 und Initiatorin der Arbeitsgruppe „Krieg und Geschlecht“.