Gesprächsseminar zu Familiengeschichte und Familiengeschichten: Ein*e Täter*in in der Familie? Dieses Seminar richtet sich an Personen, die sich intensiver mit NS-Täter*innen in der eigenen Familie auseinandersetzen wollen. Wir tauschen uns darüber aus, was es heißt, gemeinsam auf die Suche nach unliebsamen Wahrheiten zu gehen. Einzelne Teilnehmende berichten über die Ergebnisse ihrer Recherchen und die Motivation, sich ihrer Familiengeschichte zu stellen. Fragen von Loyalität und Illoyalität in der eigenen Familie und des Umgangs mit dem moralischen und familiären Erbe nach 1945 werden behandelt. Zudem werden Perspektiven des aktuellen gesellschaftlichen Umgangs aufgegriffen. Wir wollen uns auch zu möglichen Formen der Veröffentlichung austauschen. Gastreferentin Sina Vogt, die das Seminar in der Vergangenheit selbst besucht hat, wird einen Schreibworkshop anbieten, um gemeinsam Recherchiertes zu reflektieren, schreibend einzuordnen und zu bewahren. Dieses Seminar richtet sich insbesondere an Interessierte, die bereits an einem Gesprächsseminar teilgenommen haben. Seminarleitung: Karin Heddinga, Paula Mittrowann. Samstag, 10. Oktober 2026, 10:40–17:00 Uhr. Sonntag, 11. Oktober 2026, 10:40–17:00 Uhr. Kosten: 50,- €, ermäßigt 40,- € (inkl. Verpflegung). Hinweis: Wegen Bauarbeiten ist die An- und Abfahrt zur Gedenkstätte mit öffentlichen Verkehrsmitteln derzeit schwieriger und zeitaufwändiger. Wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, erkundigen Sie sich bitte unbedingt vor Antritt der Fahrt beim hvv: hvv - Verbindungen suchen. Sollten Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an das Team des Studienzentrums: studienzentrum@gedenkstaetten.hamburg.de . Zur Anmeldung: https://eveeno.com/151743714
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