Vortrag zur Ausstellung
In ihren Erinnerungen an die KZ-Haft in Sachsenhausen, Flossenbürg und Dachau schrieb Prinzessin Irmingard: „Das Wichtigste schien uns, bei jeder Gelegenheit Ruhe und Haltung zu bewahren.“ Obgleich die junge Frau in der „Sippenhaft“ 1944/45 mehrfach in Todesangst war, bewahrte sie Haltung – und kritisierte offen einen SS-Mann, der sich seiner Mordtaten an jüdischen Frauen und Kindern rühmte.
Hans-Günter Richardi, Experte für die Sippen- und Sonderhäftlinge der SS, der Prinzessin Irmingard (1923-2010) noch zu ihrer Haft befragen konnte, wird die Hintergründe ihrer Verfolgung und Befreiung schildern, Kooperation: Katholische Seelsorge