Gesprächsrunde
u.a. mit Karl Freller (Direktor der Stiftung Bayerische Gedenkstätten), Dr. Jörg Skriebeleit (Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg)und einem Vertreter des Verein Dokustelle KZ Hersbruck
Moderation: Rainer Volk (Bayerischer Rundfunk, München)
Hersbruck und Happurg haben sich mit der Erinnerung an das größte KZ-Außenlager in Nordbayern mit fast 10.000 Häftlingen und mehr als 4.000 Toten jahrzehntelang sehr schwer getan. Manchen sind die heftigen Konflikte der achtziger Jahre noch in Erinnerung. Der Abriss der ehemaligen Kommandantur als letztem erhaltenen Gebäude des Lagers und der Neubau eines Finanzamtes erfolgte erst 2008/2009. Allerdings wurde mit Bezug zum Lager 2007 eine Skulptur des ehemaligen Häftlings Vittore Bocchetta aufgestellt. Seit 2009 bieten einige Informationsstelen auf dem Lagergelände in Hersbruck und vor dem Stollensystem in Happurg historische Orientierung.
Wie geht es weiter in Hersbruck und Happurg? Was hat die zuständige Stiftung Bayerische Gedenkstätten vor? Wie stehen die Stadt Hersbruck, wie engagierte Bürger, wie die Politik dazu? Die Gesprächsrunde soll Perspektiven und künftige Konzepte für Hersbruck und Happurg diskutieren.
Eintritt frei.