Im Süden Baden-Württembergs existieren zahlreiche Initiativen, Museen, Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Forschungseinrichtungen, die sich mit den unterschiedlichen Facetten nationalsozialistischer Politik, den NS-Verbrechen sowie dem Widerstand hiergegen beschäftigen.
Am 17. und 18. Juni 2026 wird zum fünften Mal eine Arbeitstagung die Möglichkeit zu inhaltlich-wissenschaftlichem Austausch und Vernetzung zwischen dieser beeindruckenden Vielfalt an engagierten Menschen und Institutionen bieten.
Wie die initiierende Tagung in Ravensburg-Weissenau im Jahr 2018 sowie deren Folgetagungen 2020, 2022 und 2024, dient diese Zusammenkunft im Zeppelin Museum Friedrichshafen der Diskussion aktueller Forschungen und Arbeitsweisen in den Einrichtungen.
Die Herausforderungen einer nachhaltigen zivilgesellschaftlichen Diskussion zu den Themen Geschichte und Erinnerung vor dem Hintergrund politischer Entwicklung und Radikalisierung bleiben ein aktueller Gegenstand dieses Tagungsformats.
Der Forschungsbereich für Geschichte der Medizin am Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg / Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm in Ravensburg-Weissenau und das Denkstättenkuratorium NS-Dokumentation Oberschwaben in Weingarten sind in diesem Jahr als organisierende Veranstalter der Tagung bereits mit vielfältigen Aspekten der Erforschung, Erinnerung und Bildung bezüglich der Geschichte und Medizingeschichte des Nationalsozialismus befasst.
Gastgeber 2026 ist das Zeppelin Museum in Friedrichshafen. Anlass ist die relevante und vielversprechende Sonderausstellung „Gefühlte Wahrheiten. Zeppeline und Nationalsozialismus“. Schirmherr der Tagung ist die Stadt Friedrichshafen.
Anmeldung bis zum 15.06.2026 unter katharina.wittner@zfp-zentrum.de