Pädagogische Hochschule Salzburg; in Kooperation mit dem
Bundesunterrichtsministerium/ erinnern.at;
dem Stadtarchiv Salzburg und
der Zentralen Arbeitsstelle für Geschichtsdidaktik und Politische
Bildung (Fachbereich Geschichte/ Universität Salzburg), Salzburg,
Österreich
02.05.2011-03.05.2011, Stadtarchiv Salzburg, Glockengasse 8, A-5020
Salzburg
Kinder im Grundschulalter (Schulstufe 1 bis 4) werden in den
mitteleuropäischen Kulturen, insbesondere in Deutschland und Österreich,
bereits früh mit Themen wie "Holocaust" und "Nationalsozialismus"
konfrontiert. Die zweitägige Tagung stellt die frühe und altersgemäße
Auseinandersetzung mit diesen Themen ins Zentrum und nähert sich über
vielfältige Zugänge der Problematik an (Diskussion zu Gefahren in der
Umsetzung, pädagogisch-didaktischen Rahmenbedingungen,
Gedenkstättenarbeit, geschichtsdidaktischer Umgang mit ZeitzeugInnen
uvm.).
Anmeldungen zur Tagungsteilnahme bitte an Sigrid Langer
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Montag, 2.5.2011
14:00-18:00 Begrüßung
14.15-15.45
Detlef Pech (Berlin)
Warum, was, wie? - Zum Forschungsstand sowie den Möglichkeiten und
Grenzen einer Thematisierung von Holocaust und Nationalsozialismus in
der Primarstufe"
16.15-17.00
Sigrid Langer (Salzburg)
Curriculare Verortungen einer Holocaust Education an österreichischen
Volksschulen. Exemplarische und systematische Einblicke.
17.15-18.00
Elfriede Windischbauer (Salzburg)
Didaktik und Methodik der Holocaust Education - eine
geschichtsdidaktische Perspektive für die Volksschule
Dienstag, 3.5.2011
9.00-10.30
Dietmar Bolscho (Hannover)
Antisemitismus im Kontext gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.
Didaktische Perspektiven
11.00-11.30
Doreen Cerny (Salzburg)
Volksschulkinder an KZ-Gedenkstätten - didaktische Herausforderung oder
pädagogischer Unsinn?
11.15-12.30
Diskussionsrunde mit Christian Angerer (Gedenkstätte Mauthausen), Doreen
Cerny (Salzburg), Irene Leitner (Gedenkstätte Hartheim) und Regine
Gabriel (Gedenkstätte Hadamar) ; Moderation: Elfriede Windischbauer
(Salzburg)
Gedenkstättenpädagogik für Grundschüler/innen?
14.00-14.30
Christoph Kühberger (Salzburg/ Hildesheim)
Zeitzeugeninterviews digital - Zur Veränderung der
geschichtsdidaktischen Zugänge
14.30- 16.00
Diskussionsrunde mit Maria Ecker (Gedenkstätte Mauthausen), Manfred
Wirtitsch (bm:ukk), Werner Dreier (erinnern.at); Moderation: Christoph
Kühberger (salzburg/ Hildesheim)
Zeitzeugen/innen der NS-Herrschaft im Unterricht - ein Zukunftsproblem?