Galizien, die Heimat von Shlomo Wolkowicz, wird im Sommer 1941 von der deutschen Wehrmacht erobert. In ihrem Gefolge ziehen »Einsatzgruppen« der SS durch Dörfer und Städte. Der 17-Jährige erlebt die gnadenlose Jagd auf die jüdische Bevölkerung. Nur Wenige überlebten. Jahrzehntelang hat er über seine Erlebnisse nicht reden können. Die Mordaktionen, denen er entkam, bleiben unsagbar. Dennoch will er nun Chronist der aussichtslosen Situationen und der Hoffnungsmomente sein.
Shlomo Wolkowicz, Haifa/Israel