Hamburg-Neuengamme
23.07.-06.08.2011Internationales Workcamp
20 Teilnehmende
Das KZ Neuengamme wurde während der Kriegsjahre mit über 80 Außenlagern zum zentralen Konzentrationslager für Norddeutschland ausgebaut. Als Folge des von der SS gewollten Prinzips der „Vernichtung durch Arbeit“ überlebte knapp die Hälfte der insgesamt etwa 100.000 Häftlinge aus ganz Europa nicht (mehr Informationen dazu auf der Website der Gedenkstätte. An diesem Ort kann man nicht nur etwas über die Gewaltgeschichte des Nationalsozialismus lernen, sondern auch die Bewältigung dieser Erfahrung vor dem je eigenen kulturellen Hintergrund bearbeiten. Das Thema des geplanten Workcamps heißt „Blickwinkel“. Wir werden unsere Arbeit auf Orte in Hamburg richten, an denen Außenlager des KZ Neuengamme bestanden haben. Es geht darum, herauszufinden, wie und ob es von AnwohnerInnen Interesse oder Ablehnung gegen Gedenkstätten gegeben hat, die an nationalsozialistisches Unrecht erinnern.
Arbeit: Interviews mit AnwohnerInnen führen und Fotos machen als Grundlage für eine spätere Ausstellung; Erstellen eines Blogs zur Dokumentation der Arbeit und zur Kommunikation mit Angehörigen/Freunden der Teilnehmenden
Studienteil: Geschichte des KZ und der Außenlager; Wie können die Orte ehemaliger Außenlager in die Konzeption von Gedenkstätten eingebunden werden?
Unterkunft: In Zimmern, Küche in großem Zelt
Qualifikation: Interesse an geschichtlichen Themen
Kosten: Anreisekosten und Vermittlungsgebühr von 82,00 €
Veranstalter und Kontakt:
Service Civil International – Deutscher Zweig e.V.
Ulrich Hauke
Blücherstraße 14
53115 Bonn
0228 / 21 20 86
www.sci-d.de