Hermann Simon (*1949) stammt aus Ost-Berlin und war Gründungsdirektor der Stiftung »Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum«. Andreas Nachama (*1951) stammt aus West-Berlin und war langjähriger Direktor der Stiftung Topographie des Terrors. Beider Mütter überlebten die NS-Diktatur in Verstecken in Berlin. Simons Vater emigrierte nach Kriegsbeginn in das Mandatsgebiet Palästina und kehrte als britischer Soldat zurück. Nachamas Adoptivvater war der Berliner Oberkantor Estrongo Nachama. Simon und Nachama sind in den kleinen jüdischen Gemeinden Ost- und West-Berlins großgeworden, haben diese mitgeprägt und sich 1983 kennengelernt. Sie sind einmalige Zeitzeugen des jüdischen Lebens in der geteilten wie auch der wiedervereinigten Stadt Berlin – bis heute.
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