Vortrag von Dr. Rochus Castner
<dl ><dt>Ort:</dt><dd>Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände</dd><dt>Datum:</dt><dd>Sonntag, 17. Juli 2011, 11 Uhr</dd></dl>
Das Tagebuch (1933-41) des Historikers Dr. Willy Cohn ist neben Victor Klemperers Aufzeichnungen (1933-45) die umfangreichste Dokumentation von jüdischer Hand während der NS-Gewaltherrschaft. Cohn, geboren 1888, wurde mit seiner Frau und zwei Töchtern im November 1941 deportiert und in Kaunas/Litauen ermordet.
Sein Tagebuch gibt einen detaillierten Einblick in die Lebensverhältnisse des jüdischen Bürgertums in Breslau und die sich verschärfende Entrechtung von Bürgern, die sich als Deutsche fühlten.
Eintritt: 7,00 EUR.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg.