Die Fortbildung führt ein in Inhalte und Anwendungsmöglichkeiten neuer Materialien für die historisch-politische Bildungsarbeit zu Geschichte(n) und Erinnerung(en) an NS-Verfolgte aus Polen und der Sowjetunion. Der Fokus liegt auf Menschen, die im Zweiten Weltkrieg in verschiedene nationalsozialistische Lager in Nordwestdeutschland verschleppt wurden – als Kriegsgefangene, zur zivilen Zwangsarbeit oder in KZ-Haft. Ein besonderer Schwerpunkt der Fortbildung ist das KZ Neuengamme. Um den Verfolgungsgeschichten einen historischen Rahmen zu geben, richtet sich der Blick auch auf das Geschehen im östlichen Europa: Die Themenbereiche Kriegsführung und Besatzungspolitik in Polen und der Sowjetunion sowie die Nachgeschichte und Erinnerung in Polen und den (post-)sowjetischen Staaten werden ebenso skizziert wie die Erinnerung an osteuropäische Verfolgte in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Die Fortbildung ist kostenfrei. Für Kuchen und Obst wird eine private Umlage von 3 Euro/Person vor Ort erhoben. Mehr Informationen und Anmeldung hier.