In den besetzten nördlichen und westlichen Gebieten Polens verübten die deutschen Besatzer im Herbst 1939 Verbrechen von bis dahin ungekanntem Ausmaß. Soldaten der Wehrmacht und Angehörige von Einsatzgruppen aus SS und Polizei sowie deutsche Zivilisten ermordeten mehrere Tausend Polen, darunter Vertreter der örtlichen Eliten, vermutete Gegner des deutschen Regimes oder Menschen mit Behinderungen und psychischen Krankheiten. Der Terror zeigte den Überlebenden, dass Polen keine Rechte mehr hatten und jederzeit vom gewaltsamen Tod bedroht waren. In Deutschland stehen diese Verbrechen oft im Schatten anderer Gewaltverbrechen im besetzten Polen.
Tomasz Ceran ist einer der besten Kenner der Thematik und wird die besondere historische Bedeutung des „Pommerschen Verbrechens“ darstellen.
Dr. Magdalena Sacha wird die Frage diskutieren, wie diese Verbrechen in einer Ausstellung dargestellt und vermittelt werden können.