Mit einem Wandgemälde in Berlin-Charlottenburg wird an Bernhard Lichtenberg (1875-1943) erinnert, der Widerstand gegen den Nationalsozialismus leistete. Der katholische Geistliche Bernhard Lichtenberg war seit 1900 als Pfarrer in Berlin tätig, zuletzt als Domprobst an der St. Hedwig-Kathedrale. In der Weimarer Republik engagierte sich Bernhard Lichtenberg als Bezirksverordneter in Berlin-Charlottenburg. Bereits vor 1933 war er ein entschiedener Gegner der Nationalsozialisten. 1941 protestierte er entschlossen gegen die NS-Krankenmorde. Er trat zudem für Häftlinge in Konzentrationslagern ein und betete öffentlich für verfolgte Jüdinnen und Juden. Bernhard Lichtenberg wurde im Oktober 1941 festgenommen und zu einer Haftstrafe verurteilt. Nach dem Ende der Haftstrafe sollte er ins KZ Dachau überstellt werden. Bernhard Lichtenberg starb 1943 auf dem Transport in das Lager. Mehr Informationen und Anmeldung hier.