Christoph Safferling beleuchtet in seinem 2025 erschienenen Buch “Ohnmacht des Völkerrechts. Die Rückkehr des Krieges und der Menschheitsverbrechen” die Geschichte des Völkerrechts von den Nürnberger Kriegsverbrecherprozessen 1945 bis heute. Er geht unter anderem der Frage nach, ob die “regelbasierte internationale Ordnung” in den zahlreichen Kriegen der jüngsten Gegenwart, insbesondere seit dem von den USA als Reaktion auf die Anschläge des 11. September 2001 ausgerufenen "Krieg gegen den Terrorismus", einer Politik des Rechts des Stärkeren gewichen ist und warum selbst gravierende Verstöße gegen das Völkerrecht mitunter kaum noch problematisiert, geschweige denn sanktioniert werden. Dabei benennt er doppelte Standards und blinde Flecken, gerade auch der deutschen Politik
Die Veranstaltung findet statt am kommenden Donnerstag, den 21. Mai um 19:00 Uhr in der Gedenkstätte Trutzhain.
Christoph Safferling ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, internationales Strafrecht
und Völkerrecht an der Friedrich-August-Universität Nürnberg-Erlangen und Direktor der
Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien