Seit 2025 entdecken junge Menschen in Villingen-Schwenningen im Projekt „Heimatge schichte International“ das Thema NS-Zwangsarbeit. Am 18. Juli stehen die Teilprojekte vor ihrem Abschluss und werden von Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden bei der Abendveranstaltung im Uhrenindustriemuseum vorgestellt. Wie ist der Erkenntnisstand heute? Was gilt es noch herauszufinden? Welche Erfahrungen wurden gesammelt und wie kann jeder Zugang zu einem solch herausfordernden Thema finden?
In Workshops, bei Stadtrundgängen, Archivbesuchen und einer Exkursion sind Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums am Deutenberg und des Gymnasiums am Romäusring auf Spurensuche gegangen. Sie haben zu einzelnen Personen recherchiert oder mit historischen Plänen in der Hand Orte aufgesucht. An der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg stand bei zwei Bachelorarbeiten die Rolle der Schwenninger Polizei im Mittelpunkt. Studierende der Hochschule Furtwangen dokumentierten das partizipative Projekt medial. Sie bauen gerade eine Datenbank auf und entwickeln Gestaltungsideen für eine digitale Ausstellung. Neben aktivem Austausch und Einblick in die Ergebnisse bietet die Veranstaltung einen Ausblick auf die kommende offene Werkstatt zur Zwangsarbeit im Uhrenindustriemuseum. Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten. Ein kleiner Imbiss ist Teil der kostenfreien Veranstaltung.
Anmeldungen an uim@villingen-schwenningen.de