Ehre, Treue, Schande und Kameradschaft: Raphael Gross stellt in seinem neuen Buch erstmals eine moralhistorische Perspektive auf die NS-Geschichte vor. Er zeigt, dass erst ein System gegenseitig eingeforderter Gefühle und Tugenden die Begeisterung der deutschen Bevölkerung für die nationalsozialistische Volksgemeinschaft ermöglicht hat. Es prägte politische Reden, Schulbücher sowie den nur scheinbar apolitischen Unterhaltungsbetrieb. Und ist nach der militärischen Niederlage 1945 nicht auf einen Schlag verschwunden.
Eine Veranstaltung des ICI Kulturlabor Berlin und des Jüdischen Museums Berlin in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag
Hinweis: Diese Veranstaltung findet im ICI Kulturlabor Berlin statt. Christinenstr. 18-19, Haus 8, 10119 Berlin