Das Team der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe (GFI) Gardelegen lädt am Sonntag, den 26. Juli 2026, herzlich zur nächsten regulären Sonntagsöffnung des Jahres ein. Von 11:00 bis 17:00 Uhr haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Gedenkstätte zu besuchen.
Jeweils um 11:00 Uhr und um 14:00 Uhr startet vor dem Eingang des Dokumentationszentrums ein etwa 90minütiger Rundgang durch das historische Außengelände. Im Anschluss haben Interessierte die Möglichkeit, die Dauerausstellung „Gardelegen 1945. Das Massaker und seine Folgen” im Dokumentationszentrum individuell zu besichtigen.
Das Dokumentationszentrum selbst ist von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
Die Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen erinnert am historischen Tatort an das Massaker von Gardelegen vom 13. April 1945. Kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurden hier 1.016 Häftlinge aus den Konzentrationslagerkomplexen Mittelbau-Dora und Neuengamme in der Isenschnibber Feldscheune ermordet. Das Massaker gilt als eines der größten nationalsozialistischen Verbrechen im Zusammenhang mit den Todesmärschen in der Endphase des Zweiten Weltkriegs.
Der Besuch der Gedenkstätte Gardelegen und des Dokumentationszentrums ist kostenlos. Der Begleitkatalog zur Dauerausstellung ist an der Information in deutscher, englischer, französischer und polnischer Sprache erhältlich.
Freiwillige Spenden für die Bildungsarbeit der Gedenkstätte sind willkommen und werden dankend angenommen. Weitere Informationen zum Besuch der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen finden Sie auf der Internetseite der Gedenkstätte.