Unter dem Titel „Spurensuche – Displaced Persons in Göttingen und Moringen“ haben sich Studierende der Universität Göttingen mit den Lebensgeschichten ehemaliger KZ-Häftlinge, Zwangsarbeitender und Kriegsgefangener beschäftigt, die nach dem Zweiten Weltkrieg als sogenannte Displaced Persons (DPs) in der Region lebten.
Die Ausstellung ist aus einer einjährigen Seminararbeit hervorgegangen und basiert auf bislang kaum ausgewerteten Akten. Sie stellt die Biografien ausgewählter DPs vor, die in Göttingen und Moringen gelebt haben, und eröffnet damit Einblicke in einen bislang wenig erforschten Teil der regionalen Nachkriegsgeschichte ehemaliger Zwangsarbeiter*innen. Sie ist eine Kooperation zwischen der KZ-Gedenkstätte Moringen und dem Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen.
Ausstellungseröffnung mit Clara Witzel, Maximilian Wladyka und Janina Zimmermann