Todesangst – so hat Prinzessin Irmingard ein Gemälde genannt, in dem sie nach ihrer Befreiung sich selbst während ihrer KZ-Haft porträtierte. Mit 21 Jahren wurde die älteste Tochter des Kronprinzen Rupprecht von Bayern und der Prinzessin Antonia von Luxemburg von der Gestapo in Italien verhaftet. Sie kam 1944 in Sippenhaft, weil ihr Vater ein Gegner der Nationalsozialisten war, Kontakte zu Widerstandskreisen hatte und vor der
drohenden Verhaftung untergetaucht war. In den Konzentrationslagern Sachsenhausen, Flossenbürg und Dachau hatte die Prinzessin Krankheit und Tod ständig vor Augen. In eindringlichen Bildern hat Prinzessin Irmingard (1923-2010) später ihre Erfahrungen in der Haft verarbeitet. Die Ausstellung wird am 13. März um 11 Uhr eröffnet.