„Vielfalt der Erinnerung – Chancen für die Zukunft“

10. Februar 2011
19:30 - 00:00 Uhr
Ort: Centro Sociale // Sternstraße 2, Hamburg
Veranstalter: KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Anhand des Gedenkortes Uckermark sowie der KZ-Gedenkstätten Neuengamme und Moringen wollen wir die unterschiedlichen Möglichkeiten und Probleme der Entwicklung zur Gedenkstätte/zum Gedenkort darstellen und diskutieren.

Inwieweit haben Überlebendenverbände und autonome Initiativen (noch) Mitspracherecht? // Welche Funktion haben KZ-Gedenkstätten? // Welche Rolle spielt dabei die staatliche Erinnerungspolitik? // Was haben Erinnerungskultur und deutsche Identitätsbildung miteinander zu tun? // Welche Schwerpunkte werden in der Gedenkstättenarbeit gesetzt und welche Bedeutung haben Kooperationen wie z.B. mit der Bundeswehr? // Welche Formen des Gedenkens haben sich institutionalisiert? // Wie kann offenes Gedenken aussehen?

Wir möchten uns mit den aktuellen und vergangenen Entwicklungen der drei Gedenkorte im Rahmen dieser Veranstaltung kritisch auseinandersetzen und zu anderen Konzepten für (offenes) Gedenken und antifaschistische Arbeit in KZ-Gedenkstätten finden.

Im Rahmen der Veranstaltung wird vom 10. - 24. Februar in den Räumen des Centro Sociale eine Ausstellung über das Jugendkonzentrationslager für Mädchen und junge Frauen und spätere Vernichtungslager Uckermark gezeigt.

Öffnungszeiten der Ausstellung unter uckermarkkz@remove-this.web.de

Veranstalter_innen // Initiative für einen Gedenkort ehemaliges Konzentrationslager Uckermark e.V., Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V., Lagergemeinschaft Moringen

Weitere Infos // www.centrosociale.de, www.ag-neuengamme.de, www.maedchen-kz-uckermark.de, www.gedenkstaette-moringen.de