Vor 70 Jahren, im Juli 1936, während das „Dritte Reich“ in Berlin die
Olympischen Spiele mit Gästen aus aller Welt feierte, kamen die ersten
Häftlinge mit einem Transport aus dem Konzentrationslager Esterwegen
nach Oranienburg. Im Sachsenhausener Forst, dicht bei Oranienburg,
begannen sie mit dem Bau eines neuen „modernen“ Konzentrationslagers,
eines Modell- und Schulungslager, von wo aus schon bald alle
Konzentrationslager verwaltet und organisiert wurden. SSObersturmführer
Karl Otto Koch übernahm die Leitung des neuen
Konzentrationslagers Sachsenhausen. Zuvor hatte er bereits als
Kommandant in den Lagern Hohenstein, Sachsenburg, Columbia Berlin,
Lichtenburg und Esterwegen gedient. Die Ausstellung zeigt Fotos aus
einem im Archiv des russischen Geheimdienstes in Moskau gefundenen
Dienstalbum Kochs, das seine SS-Karriere von Mai 1933 bis Mitte 1937 dokumentiert
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