Freitag, 27. November 2026, 14:00-18:30 Uhr
und Samstag, 28. November 2026, 10:00-18:00 Uhr
Geschichtsort Adlerwerke, Kleyerstraße 17, 60326 Frankfurt
Die historisch-politische Bildung und die Gedenkstättenpädagogik im Themenfeld
Geschichte des Nationalsozialismus sind mit aktuellen Herausforderungen verbunden:
Das antisemitische Massaker vom 7. Oktober 2023, seine Folgen und die aktuellen
Konflikte im Nahen Osten haben Auswirkungen auf die pädagogische Arbeit zum
Holocaust. Die gegenwärtige Erinnerungskultur ist durch eine zunehmende öffentliche
Relativierung und Umdeutung der NS-Geschichte sowie Leugnung und Verfälschung auf
social media geprägt. Zudem stellt sich die Frage des Verhältnisses der Erinnerung an
den Holocaust und anderen Gewaltverbrechen in der historisch-politischen Bildung.
In der Fortbildung reflektieren die Teilnehmenden gemeinsam ihre pädagogische Praxis
zur Geschichte des Nationalsozialismus anhand von Übungen der Konzeption
»Verunsichernde Orte –Weiterbildung Gedenkstättenpädagogik«: Welche
Positionierungen begegnen uns? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es in
herausfordernden Situationen? Der Blick ist besonders auf die Auseinandersetzung mit
der eigenen Motivation, Zielsetzung und Ergebniserwartung für die Durchführung von
Besuchen von und in NS-Gedenkstätten und Museen zur jüdischen Geschichte mit
Schulklassen und/oder Gruppen der außerschulischen Bildung gerichtet.
Das Angebot richtet sich an:
Mitarbeitende in NS-Gedenkstätten, schulische Lehrkräfte unterschiedlicher
Fachrichtungen und außerschulische Multiplikator*innen
Vor Beginn der Weiterbildung am 27. November um 12:00 Uhr findet eine Führung
im Geschichtsort Adlerwerke statt. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, geben Sie
dies bitte bei der Anmeldung an.
Anmeldungen an:
george@widerstand-1933-1945.de