»Wer in der Hölle war, weiß, dass es zum Guten keine Alternative gibt.« Zeitzeugengespräch: Jehuda Bacon und Fritz Pleitgen

26. Januar 2012
18:00 - 00:00 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Veranstalter: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.

Bereits 1945 zeichnet Jehuda Bacon (*1929 in Mährisch-Ostrau) ein Porträt seines Vaters, dessen ausgezehrtes Gesicht als Rauch aus einem der Krematorien von Auschwitz-Birkenau steigt. 1942 hatte die SS ihn mit seinen Eltern und seiner Schwester in das Ghetto Theresienstadt und von dort nach Auschwitz deportiert. Der Vater wurde dort ermordet, Mutter und Schwester kamen kurz vor Kriegsende im Konzentrationslager Stutthof um. Jehuda Bacon wurde am 5. Mai 1945 während eines Todesmarsches befreit. Unmittelbar danach begann er, das Erlebte künstlerisch zu verarbeiten. Seine Werke und Zeugenaussagen dienten im Eichmann- und in den Frankfurter Auschwitzprozessen als Beweismittel. Bacon ist seit 1959 Professor für Graphik und Zeichnen in Jerusalem.

PROGRAMM

Begrüßung: Dr. Hermann Simon, Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

Grußwort: Dr. Max Stadler, Staatssekretär im Bundesjustizministerium

Gespräch: Jehuda Bacon und Fritz Pleitgen

Veranstalter: Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Jüdische Gemeinde zu Berlin, Verein Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Anmeldung: Bitte melden Sie sich per Telefon unter +49(0)30 26 39 43 0 oder per E-Mail unter info@stiftung-denkmal.de bis spätestens 24. Januar 2012 an und planen Sie am Tag der Veranstaltung ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrollen ein.

Link zum Flyer als PDF