Nach einem rechtsextremistischen Angriff auf das Demokratiefest „Bad Freienwalde ist bunt“ 2025 fragen wir bei einem Online-Podiumsgespräch, wie lokale Geschichtsinitiativen, Gedenkstätten und Museen gemeinsam für Vielfalt und friedliches Zusammenleben eintreten können.
Stärkt die Auseinandersetzung mit Geschichte Pluralismus und gegenseitige Akzeptanz? Und falls ja, wie sollte sie gestaltet sein, um viele Menschen anzusprechen? Wie öffnen wir Räume für Begegnung und angstfreie Gespräche? Mit welchen Themen und Medien können wir einer wachsenden Zustimmung zu rechtsextremen, rassistischen und queerfeindlichen Positionen entgegenwirken?
Es diskutieren:
• Cornelia Chmiel, Freie Universität Berlin Geschichtsdidaktik und Arbeitskreis Zwangsarbeit gedenken, Ludwigsfelde
• Ulla Steuber und Judith Strohm, Demokratie-Initiative „Bad Freienwalde ist bunt“
• Kim Adam, @freiraumreh, politische Streamerin
• Irène Mélix, Künstlerin, Co-Kuratorin des Projekts zu „Queeres Leben in Brandenburg am Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte“
Eintritt frei.
Interessierte melden sich bitte unter gorecki@stiftung-bg.de an, um einen Zoom-Link zu erhalten.
Mit der Veranstaltungsreihe „Debatte Brandenburg“ lädt das Netzwerk Zeitgeschichte Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und medialen Bereichen ein, um zu reflektieren, wie Geschichte, Gegenwart und Zukunft zusammenhängen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Orte im ländlichen Raum Brandenburgs.
Eine Veranstaltung des Netzwerks Zeitgeschichte der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit dem Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte.