Sehr geehrte Damen und Herren, während des Nationalsozialismus wurden Millionen von Menschen zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt – häufig bürokratisch sauber dokumentiert in Arbeitskarten, Meldeunterlagen und Briefen. Doch was erzählen solche Dokumente wirklich? Wessen Perspektive zeigen sie – und was wird verschwiegen? Das können Schülerinnen und Schüler, Studierende und andere Interessierte in der digitalen Quellenwerkstatt www.mit-stempel-und-unterschrift.de selbst erforschen. Anhand von 20 historischen Dokumenten erschließen sie die Lebenswege ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Sie untersuchen Quellen, prüfen deren Aussagekraft und setzen einzelne Informationen zu einem größeren Bild zusammen. Aus einem Stück Papier wird der Ausgangspunkt einer historischen Recherche. Für Pädagog:innen, Lehrkräfte und Multiplikator:innen bieten wir ab sofort ein Begleitprogramm zur Bildungsarbeit mit dieser Quellenwerkstatt an. Es verbindet historisches Hintergrundwissen mit Quellenkritik, Gegenwartsbezügen und konkreten Zugängen für verschiedene Lernsituationen – alles gebündelt im Workspace „Mit Stempel und Unterschrift“ auf der EVZ Academy – online platform. Ein Workspace, drei Bestandteile:
• Onlinekurs // Historische Hintergründe zur Geschichte und Nachgeschichte der NS-Zwangsarbeit, Grundlagen der Quellenkritik sowie didaktische Zugänge und aktuelle Gegenwartsbezüge. Er ist ab sofort verfügbar und kann im eigenen Tempo bearbeitet werden.
• Didaktische Handreichungen // Ausgearbeitete Stundenabläufe, Methoden und Materialien für unterschiedliche Lernsettings – direkt anwendbar.
• Webinare: // Gemeinsam werden die Handreichungen erprobt und weiterentwickelt sowie ausgewählte Themen vertieft. Euer Feedback fließt direkt in die weitere Ausarbeitung der Materialien ein.
Neugierig geworden? Jetzt den Onlinekurs entdecken oder für ein Webinar anmelden – alles kostenlos im Workspace „Mit Stempel und Unterschrift“ auf der EVZ Academy – online platform.
TERMINE
Webinare
13. Oktober | 15–17 Uhr | Didaktisches Material kennenlernen
19. November | 13–17 Uhr | Geschichte der „Entschädigung“ von Zwangsarbeiter:innen
25. November | 12–14 Uhr | Dokumente von damals, Fragen von heute: Quellenkritik und Gegenwartsrelevanz
7. Dezember | 9–13 Uhr | Familienbiographische Forschung
Anmeldung hier.