Die Ausstellung "Zwischen Flammen und Freiheit - Wenn Worte verboten sind" handelt vom Widerstand gegen die früher NS Literaturpolitik und dem Kampf für Demokratie damals und Heute. Die Ausstellung macht bislang wenig bekannte Formen des Widerstands gegen die Bücherverbrennungen von 1933 sichtbar. Sie rückt Haltung, Zivilcourage und Meinungsfreiheit in den Mittelpunkt und verbindet lokale Ereignisorte mit den Biografien verfolgter Autor:innen. So entsteht eine Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart.
Die Ausstellung wird anschließend an verschiedenen Orten gezeigt, begleitet von Workshops, besonders für Jugendliche.
Am historischen Ort der Berliner Bücherverbrennung zeigen wir am 27. und 28. Juni im Rahmen des Berliner Bücherfestes erstmals unsere neueste Ausstellung.
Die Ausstellung wird am Samstag und Sonntags ganztags auf dem Bebelplatz zu sehen sein. Die offizielle Eröffnung für den Auftakt der Wanderausstellung findet am Sonntag um 11:30 im kleinen Veranstaltungszelt des Bücherfestes statt. Über eure Teilnahme würden wir uns sehr freuen.
Zusätzliche Termine im Rahmen des Bücherfestes:
Wie wird an die Vergangenheit erinnert? Welche Geschichten erzählen die Orte in der Umgebung? Was kann jeder selbst dazu beitragen, dass Geschichte nicht vergessen wird? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Workshops »Orte der nationalsozialistischen Bücherverbrennungen – Erinnerung gestalten«. In diesem Workshop begebt ihr euch auf eine spannende Spurensuche. Gemeinsam wird zur regionalen Geschichte der Bücherverbrennungen sowie dem Widerstand dagegen geforscht und erkundet, wie daran erinnert wird. Gibt es vor Ort Erinnerungszeichen? Oder kann mehr getan werden, um die Geschichte lebendig zu halten? Ihr habt die Möglichkeit, eure eigenen Ideen für eine kreative Erinnerung an diese dunklen Kapitel der Geschichte zu entwickeln. Ob eine Installation, eine Aktion oder ein digitales Projekt – euer Blick auf die Vergangenheit und eure Visionen für die Zukunft stehen im Mittelpunkt.
Für Jugendliche ab 14 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten: info@verbrannte-orte.de