Zwischen Revolutionsschock und Schulddebatte – Münchner Katholizismus und Protestantismus im 20. Jahrhundert

Tagung/Seminar/Workshop
12. Dezember 2011
15:00 - 21:30 Uhr
Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München
Veranstalter: NS-Dokumentationszentrum München in Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie München

Der kirchenloyale Münchner Katholizismus und Protestantismus

erlebte die Revolutions- und Rätezeit als schmerzlichen Schock, der

am Anfang einer lang andauernden Umbruchsphase stand. Erst das

späte Hineinwachsen in die auch von Protestanten und Katholiken

geformte bundesrepublikanische Demokratie, die den Katholizismus

und Protestantismus wiederum selbst veränderte, brachte den

christlichen Bürgerinnen und Bürgern einen gefestigten Standort in

der Demokratie, ganz anders noch als ihr labiles Verhältnis zwischen

1918 und 1933.

In welcher Weise Angehörige unterschiedlicher Richtungen innerhalb

der katholischen und evangelischen Kirche in München Revolution

und Rätezeit, Weimarer Demokratie, nationalsozialistische Diktatur

und Nachkriegsdemokratie als Beobachter oder Kritiker, Agierende

oder Angegriffene, Ideengeber oder Ideologen, Bewältiger oder

Beschuldigte erlebten, möchte der interdisziplinär und überkonfessionell

zusammen gesetzte Arbeitskreis Katholizismus-/Protestantismusforschung

des NS-Dokumentationszentrums München anhand

ausgewählter Themen vorstellen.

Zwischen Revolutionsschock und Schulddebatte

Münchner Katholizismus und Protestantismus

im 20. Jahrhundert

Eine Tagung des NS-Dokumentationszentrums München in

Kooperation mit der Evangelischen Stadtakademie München

Montag, 12. Dezember 2011, 15.00 bis 21.30 Uhr

Evangelische Stadtakademie München

Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München

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