Austauschplattform am 18. Dezember 2025

Zum Jahresabschluss kam das Netzwerk JUGEND erinnert vernetzt am 18. Dezember 2025 zu einem digitalen Austauschtermin auf Zoom zusammen. Anders als die thematisch zugespitzten Workshop-Austauschplattformen stand dieses Treffen ganz im Zeichen einer offenen Rückschau und der gemeinsamen Vorausplanung: Im Mittelpunkt stand die Frage, mit welchen Inhalten, Formaten und Rahmenbedingungen das Vernetzungsprogramm im Jahr 2026 weitergeführt werden soll.

Den Kern des Treffen bildete eine moderierte Bedarfsabfrage, in der die Teilnehmenden Themenvorschläge für die kollegialen Austauschtermine und die Workshop-Austauschplattformen sammelten. Auf der Liste für den kollegialen Austausch fanden sich Fragen, die direkt aus der Projektpraxis stammten: die Erstellung von Bildungsmaterialien mit Tools wie Canva, der Umgang mit heterogenen Gruppen, die Anpassung von Methoden, Zeitplänen und Inhalten im laufenden Projekt sowie der Erfahrungsaustausch zu Social Media. Auch die Frage, wie sich Wirkung in der Bildungsarbeit überhaupt erfassen lässt und wie Projekte ihre Ziele bei den Teilnehmenden tatsächlich erreichen, wurde genannt.

Für die Workshop-Termine kristallisierten sich mehrere Schwerpunkte heraus, die im Laufe des Jahres 2026 aufgegriffen werden sollten: der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Bildungsarbeit, die Wirkungsmessung in erinnerungskulturellen Projekten sowie die Erstellung und didaktische Einbettung von Bildungsmaterialien. Ein wiederkehrendes Thema war zudem die Frage nach dem Danach: Wie geht es nach dem Projektende weiter, welche Anschlussfinanzierungen sind möglich, und welche persönlichen Perspektiven ergeben sich für die Projektmitarbeitenden selbst?

Am Ende des Treffens stand ein Sortiment an Hinweisen, Bedarfen und Themen, das die Programmkoordination in den folgenden Wochen weiterverarbeiten konnte.