IBB gGmbH
Das Projekt heißt: Inklusive Erinnerung für eine starke Demokratie.
Es ist ein Projekt für junge Erwachsene mit und ohne Behinderung.
Sie lernen etwas über Geschichte und Politik.
Die Teilnehmenden machen einen Podcast in verständlicher Sprache.
Ein Podcast ist eine Sendung zum Hören im Internet.
Man kann ihn jederzeit anhören.
Der Podcast heißt: Erinnerungs-D.i.N.G.
Das bedeutet:
Für Demokratie – inklusives Nachdenken über Geschichte.
Auch dieser Text ist in einfacher Sprache geschrieben. Möglichst viele Menschen sollen dieses Projekt verstehen.
Darum geht es in diesem Projekt
Von 1933 bis 1945 war in Deutschland die Zeit des Nationalsozialismus.
Damals wurden viele Menschen verfolgt.
Zum Beispiel:
Rund 8.000 Menschen wurden von einem Bahnhof in Hamburg verschleppt.
Der Bahnhof hieß Hannoverscher Bahnhof.
Heute gibt es ihn nicht mehr.
Der Hannoversche Bahnhof lag in der Nähe vom Hamburger Hauptbahnhof.
Die Menschen wurden gezwungen, aus Hamburg und aus anderen Städten wegzugehen.
Sie wurden oft in Zügen und Lastwagen weggebracht.
Das nennt man Deportation.
Die Teilnehmenden fragen sich:
Die Gruppe besucht Orte, an denen man über die NS-Zeit lernen kann.
Diese Orte nennt man: Gedenkstätten oder historische Lernorte.
Die Teilnehmenden arbeiten in Workshops zusammen.
Sie sprechen mit Menschen, die sich gut mit Geschichte auskennen.
Sie fragen:
Darum ist Geschichte wichtig
Die Teilnehmenden überlegen:
Was hat diese Geschichte heute mit mir zu tun?
Wie können wir heute verhindern, dass Menschen ausgegrenzt werden?
Das Projekt wird organisiert vom
Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk (IBB gGmbH) in Dortmund.
Es arbeitet dabei mit dem Verein IN-Gesellschaft e.V. aus Berlin und der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zusammen.
Es gibt schon jetzt Infos über dieses Projekt!
Es gibt eine Seite im Internet:
https://ibb-d.de/erinnern/inklusive-erinnerung-fuer-eine-starke-demokratie/
Und einen Instagram-Kanal:
erinnerungs-ding