Weilburg erinnert e. V.
Jugendliche erforschen die NS-Krankenmorde in Weilmünster und entwickeln daraus eigene künstlerische und digitale Erinnerungsformate. Das Projekt verbindet historisches Lernen, Inklusion und Engagement gegen Diskriminierung.
Im Projekt setzen sich Jugendliche mit den nationalsozialistischen Krankenmorden in Weilmünster auseinander. Die Teilnehmenden arbeiten mit wieder entdeckten historischen Akten, die noch nicht vorher ausgewertet wurden. Gemeinsam mit Historikerinnen und Historikern erforschen sie die Leben der Opfer sowie die Hintergründe der Verbrechen. Ihre Arbeit fließt in ein Theaterstück, künstlerische Arbeiten sowie digitale Vermittlungsformate. Durch die Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderung entstehen inklusive Lern- und Begegnungsräume. Als Peer-Guides gestalten die Jugendlichen den Lern- und Erinnerungsort eigenständig mit.