Jugendliche Teilnehmende des Projekts ‚Junge Stimmen gegen das Vergessen‘ während eines Workshops zur Erinnerungskultur im Rahmen eines EVZ-geförderten Seminars in Eitorf. Bild: Roma Integration Zentrum e.V.

Junge Stimmen gegen das Vergessen

Roma Integration Zentrum e.V.

Erinnerung gestalten, Zukunft stärken

Wie kann Erinnerung junge Menschen stärken? Das Projekt „Junge Stimmen gegen das Vergessen – Erinnerung gestalten, Zukunft stärken“ verbindet historisch-politische Bildung mit Empowerment und demokratischer Teilhabe. Jugendliche setzen sich mit der Verfolgungsgeschichte der Sinti und Roma auseinander und entwickeln Perspektiven für eine diskriminierungssensible Zukunft.

Im Rahmen des Projekts nehmen 15 Jugendliche im Alter von 14 bis 27 Jahren an drei mehrtägigen Seminaren, vier Gedenkstättenbesuchen, schulischen Peer-to- Peer-Workshops und einer öffentlichen Abschlussveranstaltung teil. Im Mittelpunkt stehen die Verfolgung von Sinti und Roma im Nationalsozialismus sowie aktuelle Formen von Antiziganismus und Diskriminierung.

Lernorte wie das NS-Dokumentationszentrum Köln, die Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf oder die Villa ten Hompel ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit Geschichte, Erinnerungskultur und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Jugendlichen reflektieren historische Kontinuitäten und entwickeln eigene Beiträge wie Statements, Kurzvideos oder Workshops. Ziel ist es, junge Menschen zu stärken, demokratische Werte zu fördern und Jugendliche als Multiplikator zu qualifizieren, die sich aktiv für Vielfalt, Menschenrechte und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.