Postkoloniale Erinnerung(en): Schwarze Perspektiven auf Kolonialismus, Nationalsozialismus und Rassismus heute

Sources -d'Espoir e.V.

Das Projekt „Postkoloniale Erinnerung(en)“ widmet sich der Auseinandersetzung mit der kolonialen Geschichte Deutschlands, ihrer Verflechtung mit dem Nationalsozialismus und den bis heute wirkenden rassistischen Strukturen. Im Zentrum stehen Schwarze Perspektiven: die Lebensrealitäten, die Verfolgung, der Widerstand und die Resilienz von Afrikanischen und Afro-Deutschen Menschen in Vergangenheit und Gegenwart.

Ziel des Projekts ist es, Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren – insbesondere aus marginalisierten Communities – historisch-politische Bildung niedrigschwellig und empowernd zugänglich zu machen. Die Teilnehmenden forschen zu Biografien, analysieren historische Quellen, reflektieren ihre eigenen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung und verarbeiten ihre Erkenntnisse in kreativen Formaten wie Theater, Film, Kunst oder Podcasts.

Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort & engagiert gefördert.

Aktivitäten:

Workshops zu Erinnerungskultur, Widerstand und Resilienz: In den Workshops arbeiten wir kreativ mit verschiedenen Formen und Ausdrucke der Erinnerungskultur. Damit stärken wir unsere eigenen Traditionen und verorten unsere Erfahrungen im heutigen gesellschaftlichen Kontext.

Kreative Sessions: Offene Mitmachräume für Erinnerungskultur und WiderstandIn interaktiven Workshops setzen sich Jugendliche mit kolonialer Geschichte und dem Nationalsozialismus auseinander – mit Fokus auf Schwarze Perspektiven. Begleitet von Fachpersonen entwickeln sie erste künstlerische Ideen für Theater, Film oder andere Ausdrucksformen des Erinnerns und Widerstands.

Erinnerung sichtbar machen – unser gemeinsamer Abschluss: Am Ende des Projekts stellen die Jugendlichen ihre kreativen Ergebnisse vor – zum Beispiel in Form von Filmen, Theaterstücken oder Ausstellungen. Dabei sind auch die Öffentlichkeit und Menschen aus der Nachbarschaft eingeladen. So wird gemeinsam über koloniale Geschichte und den Nationalsozialismus nachgedacht. In Workshops und Gesprächen tauschen sich die Jugendlichen mit den Besucher:innen aus und reflektieren, was sie gelernt und erlebt haben.

Zeitraum: April bis Dezember 2025

Träger: Sources -d'Espoir e.V. 

Ansprechperson: Ruben Gonzales –– ruben-gonzales@remove-this.sources-despoir.com

Weitere Informationen: www.sources-despoir.org/postkoloniale-erinnerungen